Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Topnews
Verbände kritisieren Kündigung von Tierwohl-Verträgen scharf
Als "heftigen Schlag ins Gesicht der Tierhalter" hat der Bayerische Bauernverband (BBV) den aktuellen Umschwung der Müller Gruppe und von Edeka-Südwest im Bereich Tierwohl-Schweinefleisch gewertet. Laut einem Medienbericht soll Edeka-Südwest Verträge mit Lieferbetrieben in seinem Gutfleisch-Programm zum Jahresende gekündigt haben. Ein Grund dafür sei die Entwicklung der Marktsituation.
Als "heftigen Schlag ins Gesicht der Tierhalter" hat der Bayerische Bauernverband (BBV) den aktuellen Umschwung der Müller Gruppe und von Edeka-Südwest im Bereich Tierwohl-Schweinefleisch gewertet. Laut einem Medienbericht soll Edeka-Südwest Verträge mit Lieferbetrieben in seinem Gutfleisch-Programm zum Jahresende gekündigt haben. Ein Grund dafür sei die Entwicklung der Marktsituation. Die Müller Gruppe will dem Bericht zufolge Verträge zur Initiative Tierwohl (ITW), die für Schweineanlieferungen zum Schlachthof Ulm bestehen, neu ausrichten.
Keine Kommuniaktion
Wie der BBV auf Anfrage betonte, war Tierwohl jahrelang eine zentrale Forderung des Lebensmitteleinzelhandels und der Vermarktung. Wenn nun Vermarktungspartner langjährige Lieferanten urplötzlich fallen ließen, verstärke dies das Gefühl der Schweinehalter, nicht mehr "gewollt" zu sein.
Kritik kam vom BBV auch dafür, dass es im Vorfeld der Entscheidungen von Edeka-Südwest und der Müller Gruppe keine Kommunikation gegeben habe. Den Verband hätten die Informationen nur über die Medien erreicht. Statt gemeinsam mit den Landwirten zu arbeiten und auf Augenhöhe zu kommunizieren, "sorgen Nachrichten dieser Art für zusätzliche Verunsicherung und nehmen den letzten Rest an Zukunftsperspektive".
Landwirte noch mehr verunsichert
Auch der Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) erfuhr erst über die Medien von den Neuentwicklungen. Er stellte fest, dass die Kündigung von Verträgen, die höhere Tierwohlleistungen honorierten, den gesellschaftlichen Wünschen entgegenliefen. Die Konsumenten wollten mehr Tierwohl in möglichst vielen schweinehaltenden Betrieben. Tierwohl sei aber mit Mehrkosten für die Höfe verbunden. Wenn nun Verträge gekündigt würden, die die Bezahlung dieser zusätzlichen Bemühungen abgesichert hätten, verunsichere das die Landwirte umso mehr. AgE/lu
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Verbände kritisieren Kündigung von Tierwohl-Verträgen scharf
Als "heftigen Schlag ins Gesicht der Tierhalter" hat der Bayerische Bauernverband (BBV) den aktuellen Umschwung der Müller Gruppe und von Edeka-Südwest im Bereich Tierwohl-Schweinefleisch gewertet. Laut einem Medienbericht soll Edeka-Südwest Verträge mit Lieferbetrieben in seinem Gutfleisch-Programm zum Jahresende gekündigt haben. Ein Grund dafür sei die Entwicklung der Marktsituation.
Als "heftigen Schlag ins Gesicht der Tierhalter" hat der Bayerische Bauernverband (BBV) den aktuellen Umschwung der Müller Gruppe und von Edeka-Südwest im Bereich Tierwohl-Schweinefleisch gewertet. Laut einem Medienbericht soll Edeka-Südwest Verträge mit Lieferbetrieben in seinem Gutfleisch-Programm zum Jahresende gekündigt haben. Ein Grund dafür sei die Entwicklung der Marktsituation. Die Müller Gruppe will dem Bericht zufolge Verträge zur Initiative Tierwohl (ITW), die für Schweineanlieferungen zum Schlachthof Ulm bestehen, neu ausrichten.
Keine Kommuniaktion
Wie der BBV auf Anfrage betonte, war Tierwohl jahrelang eine zentrale Forderung des Lebensmitteleinzelhandels und der Vermarktung. Wenn nun Vermarktungspartner langjährige Lieferanten urplötzlich fallen ließen, verstärke dies das Gefühl der Schweinehalter, nicht mehr "gewollt" zu sein.
Kritik kam vom BBV auch dafür, dass es im Vorfeld der Entscheidungen von Edeka-Südwest und der Müller Gruppe keine Kommunikation gegeben habe. Den Verband hätten die Informationen nur über die Medien erreicht. Statt gemeinsam mit den Landwirten zu arbeiten und auf Augenhöhe zu kommunizieren, "sorgen Nachrichten dieser Art für zusätzliche Verunsicherung und nehmen den letzten Rest an Zukunftsperspektive".
Landwirte noch mehr verunsichert
Auch der Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) erfuhr erst über die Medien von den Neuentwicklungen. Er stellte fest, dass die Kündigung von Verträgen, die höhere Tierwohlleistungen honorierten, den gesellschaftlichen Wünschen entgegenliefen. Die Konsumenten wollten mehr Tierwohl in möglichst vielen schweinehaltenden Betrieben. Tierwohl sei aber mit Mehrkosten für die Höfe verbunden. Wenn nun Verträge gekündigt würden, die die Bezahlung dieser zusätzlichen Bemühungen abgesichert hätten, verunsichere das die Landwirte umso mehr. AgE/lu
Markttipps
Verbände kritisieren Kündigung von Tierwohl-Verträgen scharf
Als "heftigen Schlag ins Gesicht der Tierhalter" hat der Bayerische Bauernverband (BBV) den aktuellen Umschwung der Müller Gruppe und von Edeka-Südwest im Bereich Tierwohl-Schweinefleisch gewertet. Laut einem Medienbericht soll Edeka-Südwest Verträge mit Lieferbetrieben in seinem Gutfleisch-Programm zum Jahresende gekündigt haben. Ein Grund dafür sei die Entwicklung der Marktsituation.
Als "heftigen Schlag ins Gesicht der Tierhalter" hat der Bayerische Bauernverband (BBV) den aktuellen Umschwung der Müller Gruppe und von Edeka-Südwest im Bereich Tierwohl-Schweinefleisch gewertet. Laut einem Medienbericht soll Edeka-Südwest Verträge mit Lieferbetrieben in seinem Gutfleisch-Programm zum Jahresende gekündigt haben. Ein Grund dafür sei die Entwicklung der Marktsituation. Die Müller Gruppe will dem Bericht zufolge Verträge zur Initiative Tierwohl (ITW), die für Schweineanlieferungen zum Schlachthof Ulm bestehen, neu ausrichten.
Keine Kommuniaktion
Wie der BBV auf Anfrage betonte, war Tierwohl jahrelang eine zentrale Forderung des Lebensmitteleinzelhandels und der Vermarktung. Wenn nun Vermarktungspartner langjährige Lieferanten urplötzlich fallen ließen, verstärke dies das Gefühl der Schweinehalter, nicht mehr "gewollt" zu sein.
Kritik kam vom BBV auch dafür, dass es im Vorfeld der Entscheidungen von Edeka-Südwest und der Müller Gruppe keine Kommunikation gegeben habe. Den Verband hätten die Informationen nur über die Medien erreicht. Statt gemeinsam mit den Landwirten zu arbeiten und auf Augenhöhe zu kommunizieren, "sorgen Nachrichten dieser Art für zusätzliche Verunsicherung und nehmen den letzten Rest an Zukunftsperspektive".
Landwirte noch mehr verunsichert
Auch der Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) erfuhr erst über die Medien von den Neuentwicklungen. Er stellte fest, dass die Kündigung von Verträgen, die höhere Tierwohlleistungen honorierten, den gesellschaftlichen Wünschen entgegenliefen. Die Konsumenten wollten mehr Tierwohl in möglichst vielen schweinehaltenden Betrieben. Tierwohl sei aber mit Mehrkosten für die Höfe verbunden. Wenn nun Verträge gekündigt würden, die die Bezahlung dieser zusätzlichen Bemühungen abgesichert hätten, verunsichere das die Landwirte umso mehr. AgE/lu


